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Briefmarken mit Löchern sind im allgemeinen bei Philatelisten nicht sehr beliebt. Aber es gibt auch Marken die aus postalischen oder gestalterischen Gründen mit einem oder mehreren Löchern ausgestattet worden sind

Briefmarken auf Paketen oder Telegrammen wurden manchmal mit eine Loch noch zusätzlich entwertet

verschnittene Automatenmarke mit zwei Löchern am unteren Markenrand

durch die Lochung "OFFICEL" wurden diese Freimarken in Dienstmarken umgewandelt

durch eine "E"-Lochung wurden diese Freimarken in Dienstmarken für die Eisenbahnbehörden umgewandelt

durch eine diagonale Lochreihe wurde aus dieser Freimarke ein provisorischer Wert zu ½ Centavos hergestellt

diese Fiskalmarken wurden durch einen Aufdruck in zwei Freimarken umgewandelt, die durch eine zusätzliche waagrechte Zahnreihe voneinander getrennt sind

gelochte Zierleiste um das Markenbild

eingestanztes unregelmässiges Lochziermuster

ausgestanzte Sterne

ausgestanzte Zierfische

mit kissenförmiger Zierstanzung

mit Zierlochung als gestalterisches Element

um die Vernichtung von Urwäldern zu verdeutlichen
wurde in die rechte Marke ein Loch gestanzt

Blockausgabe aus Anlass des 50. Jahrestag des Ungarischen Volksaufstandes mit ausge-
schnittenem Staatswappen in der Flagge

Im 19. Jahrhundert wurden Brief aus von Seuchen wie Cholera und Pest betroffenen Gebieten desinfiziert um die vermeintliche Ansteckungsgefahr zu verringern. Dazu wurden sie durchlöchert und mit Einschnitten versehen um dann anschliessend über Rauchfeuer oder Essigdämpfen die im Brief vermuteten Ansteckungskeime abzutöten

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