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Briefmarken-Wissen /
Aufdrucke / Aufdruckgründe

Absatzsteigerung durch die Schaffung einer weiteren Markenausgabe mittels Aufdruck auf einer vorhandenen Ausgabe

neuer Wertaufdruck um Marken den inflationären Posttarifen anzupassen

neuer Wertaufdruck um hochnorminalige Briefmarken als viel benötigte Nennwerte aufzubrauchen

1946 wurde in Belgien die Posttarife um 10 Prozent reduziert (sogenannt van-Acker-Ausgabe). Die vorhandenen Freimarken wurden mit einem Aufdruck versehen und aufgebraucht. Den Aufdruckstermpel musste sich jedes Postamt selbst beschaffen so dass es über 400 verschiedene Typen gibt

aufgedruckter Poststempel damit die Postverwaltungen die Sammler mit gestempelten Neuheiten beliefern können

nach der Währungsreform 1948 in Westdeutschland wurden vorhandene Marken mit einem Posthörnchenaufdruck versehen und in neuer Währung verausgabt

In Belgien wurde 1921 bei dieser Freimarke nur jede zweite im Bogen mit einem neuen Wertaufdruck versehen so dass jeweils eine überdruckte und eine unüberdruckte Marke den Frankaturbetrag für einen Inlandseilbrief ergab

Handstempelprovisorien (Groszy-Aufdrucke) anlässlich der Währungsumstellung 1950 in Polen. Alle Marken in alter Währung wurden auf diese Weise um den Faktor 1 : 100 in die neue Goldwährung umgerechnet

Nach dem Tod König Alexanders von Jugoslawien wurden die kusierenden Dauermarken mit einem Trauerrand überdruckt

"Specimen"-Aufdruck zur Kennzeichnung von Vorlagestücken

Sicherheitsaufdruck; er soll den Markenfälschern das Handwerk erschweren

Aufdruck eines Schutzlackstreifens. Er sollte sich beim waschen der Marken teilweise auflösen und die darunterliegende Druckfarbe in Mitleidenschaft ziehen

Umwandlung der Staatsform von einer Monarchie in einen Volksstaat

nach der Unabhängigkeit von Ghana wurden vorhandene Freimarken provisorisch mit dem neuen Staatsnamen und dem Datum der Loslösung überdruckt (Aushilfsausgabe)

um die gleichfarbigen Marken zu 7½ und 25 Pfennig besser unterscheiden zu können wurden letztgenannte mit einem Aufdruck versehen

Marken aus Costa Rica mit Werbeaufdruck für einheimischen Kaffee

Infolge Mangels an gummiertem Briefmarkenpapier wurden vorhandene bereits bedruckte Restbestände mit einem fast ganzflächigen Aufdruck versehen

Umwandlung von einer Fiskalmarken in zwei Freimarken

Umwandlung von Freimarken in Dienstmarken

privater Aufdruck aus Anlass der "Tag der Briefmarke 1937"; durch den Aufdruck wurden die überdruckten Marken frankaturungültig

Aufdruck eines Sonnenschirms auf einer fehlerhaften Inschrift

Diese bei Kriegsbeginn in die britischen Kolonien Honduras gesandte Ausgabe wurde wegen der Gefahr der Beschlagnahmung durch deutsche Seestreitkräft mit einem Moire-Schutzaufdruck versehen, um die so gekennzeichneten Bestände eventuell außer Kurs setzen zu können

eine Teilauflage dieser sowjetischen Marken wurde mit einem Lacküberzug versehen um die Bildwirkung zu erhöhen (jeweils rechte Marke)

Schulungsmarken mit Aufdruck eines Balkens damit diese nicht
zum frankieren von "richtigen" Postsendungen verwendet werden können

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